Offener Brief

Liebe Vereinsmitglieder von Autismus Südbaden e.V.,
Liebe Vorstandsmitglieder von Autismus Südbaden e.V,
Liebe Vorstandsmitglieder vom autismus Landesverband Baden-Württemberg,

ich habe stets versucht im Ehrenamt mein Bestes bei Autismus Südbaden e.V. zu geben. So auch in der Vereins-IT und im Vorstand wo ich manch Neuerungen und Strukturen für den Vorstand und somit für den Verein schaffte.

Aber im Leben läuft leider nie alles wie man es gerne hätte. Dies insbesondere, wenn man es mit vielen Folgen und Folgeerkrankungen zu tun hat. Jedoch ist meine chronische Schmerzproblematik welche auf insgesamt 11 Operationen, seit meinem Arbeitsunfall am 09.06.2015 zurückzuführen ist zu groß.

 

Gesundheitsschicksale

 

Starke Schmerzen können sehr zermürbend sein, insbesondere wenn diese trotz starker Schmerzmedikamente einem öfters den Schlaf rauben. Da ist man am Tag so gerädert, dass man nicht mal mehr die Kraft aufbringt sich im Verein ehrenamtlich zu engagieren. Denn egal was man verrichtet benötigt man die Konzentration dazu. Aber wie soll man sich bei ehrenamtlicher Arbeit konzentrieren, wenn man nachts öfters wegen Schmerzen öfters aufwacht und am Tag abwechselnd nicht zu lange sitzen, stehen und laufen kann.

Die hier genannten Gründe führten heute zu einer Entscheidung die mir nicht leicht fiel. Denn wenn man stets nach neuen Versuchen sich wieder aufzuraffen gesundheitlich erneut scheitert, ist es m. M. n. das Beste, Ämter/Posten/Stühle nicht dauerhaft vakant zu lassen. Denn man blockiert so den Weg für jemand neues wo ein vakanter Posten eines Ehrenamtes neu besetzen kann.

In diesem Sinne Danke ich allen für die nette Zusammenarbeit

 

Offenburg, den 07.03.2017