Aktuell (Anno 2016) gibt es zunehmend den Trend, dass sich innerhalb des Themenbereiches „Autismus“ eine Gruppe Menschen gibt, die sich „selbstdiagnostizieren“ und um ihre Anerkennung kämpfen. Sie treten z.B. unter dem Sammelbegriff „neurodivergent“ auf und maßen sich an mit diagnostizierten

  • Autisten
  • ADHS‘lern
  • Borderlinern
  • Depressiven
  • Schizophrenen
  • Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS)
  • transsexuellen Menschen, die den nicht leichten Weg bis zum Ende gegangen sind

gleichgestellt und allgemein anerkannt zu werden. Diese Anmaßung ist lt. Twitter - Autism_Trinity „psychiatrische Blasphemie“ und eine Zumutung für alle Menschen die eine, bzw. mehre der oben gelisteten Diagnosen haben. Denn jene, die solch Diagnosen haben, haben einen temporären, rezidivierenden oder statischen Leidensweg hinter sich.

Im Internet ist sehr schnell etwas geschrieben (zum Teil leider auch sehr leichtfertig). Jemand der zu einer der gelisteten Thematiken, als Leser, Interessent oder Mensch mit Eigenverdacht einsteigt, hat das Recht auf fundamentierte Informationsgewinnung, damit ein Eigenverdacht, sofern sich dieser verhärtet fachlich abgeklärt werden kann.

Dies, was Autism_Trinity hier auf dieser Seite schreibt und worüber sie aufklärt, könnte man im Umkehrschluss ebenso auf sie selbst verwenden, denn auch sie schreibt im Internet auf ihrer Seite primär zur Thematik Autismus, da sie seit Kindheit Autismus bezogene, zwischenmenschliche Probleme im Alltag hat.

Aber sie hat im Gegensatz zu so manchem Fake oder Troll im Internet, real sehr viele Lebenserfahrungen, bedingt durch eigene Diagnosen und durch reales Erleben der Menschen mit einer der oben genannten Diagnosen. Da sie seit 2 Jahrzehnten reale Begegnungen mit Menschen der oben genannten Diagnosen hat und seit dem Jahr 2000 Internet-Aktivistin in verschiedenen Bereichen schon war und ist.

Was den Bereich Autismus betrifft, so ist sie nicht nur selbst diagnostizierte Autistin, sondern auch:

  • Angehörige einer Autistin
  • Moderatorin (insgesamt addiert 7 Jahre aus 2 Selbsthilfegruppen in denen sie war/ist)
  • In der Selbsthilfe auf Ortsebene tätig
  • In der Selbsthilfe auf Kreisebene tätig
  • In der Selbsthilfe auf Regionalebene tätig

Durch reale Treffen und Veranstaltungen, an denen Autisten und auch Angehörige mit ihren Autisten (Asperger bis hin zu schwerstbetroffenen frühkindliche Autisten, die in Einrichtungen leben) teilnehmen, hat sie stets real das autistische Spektrum vor Augen.

Auch der reale Kontakt zu Menschen mit den oben genannten Diagnosen (wie oben aufgelistetet), besteht. Da sie zusätzlich (sofern es gesundheitlich möglich ist und sie die Zeit hat) eine diakonische Begegnungsstätte besucht. Dort tauscht sie sich zu Themen im Bereich Alltagsbewältigung aus, oder spielt mit Autisten, Borderlinern, Schizophrenen etc. das Spiel „Stadt, Land Fluss“.

Und was den Bereich „Gender“ betrifft, so gibt es da seit Jahren verschiedene Bewegungen im Internet; die in der breiten Masse der Gesellschaft nicht akzeptiert und toleriert werden, wofür sie durchaus Verständnis hat. Nichts gegen Menschen die intersexuell geboren wurden. Auch nichts gegen Menschen die sich gegengeschlechtlich fühlen und irgendwann den Mut finden, den nicht leichten Weg auf sich zu nehmen komplett von Frau auf Mann, oder von Mann auf Frau (inkl. OPs) zu wechseln.

Jedoch für den oftmals veranstalteten Gender-Zirkus in der Öffentlichkeit, wo es mehr um sehr exzentrische Selbstdarstellung geht (je schriller und abartiger = desto besser), dafür hat sie Null Verständnis.

Ihrer Meinung nach, kann sich jeder fühlen und wahrnehmen wie er ist.

Aber wenn es solch Ausmaße annimmt, dass es einschneidend in andere Bereiche und Gesellschaftsgruppen übergeht, (weil sich manche anmaßen, dieselbe Anerkennung, Rechte und Unterstützung zu erlangen wie die diagnostizierten Menschen) und vor lauter Selbstüberschätzung (stellenweise) dazu neigen Tatsachen zu verfälschen, denn geht dies zu weit.

Es mag durchaus sein, dass Personen die unter dem Label „neurodivergent“, auftreten und für ihre selbstdiagnostizierten Diagnosen um Anerkennung kämpfen, eine oder mehre Diagnosen fachärztlich bestätigt bekommen haben. Dies ist ok, jeder weitere Verdacht, der zur Selbstdiagnose mutiert, ist laut Twitter - Autism_Trinity eine regelrechte Zumutung, für Menschen die jene Diagnosen, bedingt vieler Alltagsproblematiken haben.