Trinitys gesellschaftlicher Aktivismus

 

Sie wuchs in einer Zeit (Kindheit in den 60er/70er Jahre) ohne Digitaluhr, PC, CD, DVD, Blu-ray, Handy, Smartphone, Internet, GPS, Navis auf. Kabel- oder Satelliten-TV gab es ebenso nicht, sondern nur 3 Sender (ARD, ZDF, SWR). Die Telefonie war ohne Flatrates, und dem Umstand geschuldet, dass es zu dieser Zeit noch einen Monopolisten gab teuer. Fernsehen gab es zwar damals schon, aber viele Haushalte hatte noch einen schwarz/weiß Fernseher.

Sowie sie in der ersten Schulklasse das lesen erlernte, bekam sie mal einen Asterix-Band (Comic) geschenkt. Die Comic-Geschichten des kleinen Galliers und was er erlebte mochte sie und sammelte schon sehr früh die Band-Serie. Bedingt der Asterix-Bände beschäftigte sie sich mit der Menschlichen Evolution und früherer Kulturen, dabei hat es ihr die Geschichte, der Ägypter, der Griechen und insbesondere der römischen Geschichte besonders angetan. Über all die gelisteten Hochkulturen damaliger Zeit besaß sie Bücher. Sie fand dabei den Unterschied eines Imperiums (z.B. bei den Römern) gegenüber den Ansätzen menschlicher Demokratie (bei den Griechen) sehr interessant.

Wenn man die Geschichte der Menschheit von Anbeginn der Zeit bis heute betrachtet, so gab es schon immer grausames wie Diktaturen, Folter, Kriege und Unterdrückung. Aber auch Menschen die „on Front" standen, und dagegenwirkten, nicht selten mit dem Leben dafür zahlten. So geschah es z.B. Mahatma Gandhi der einst friedlich für die Befreiung seines Landes und somit gegen die Unterdrückung der Engländer sich einsetze. Ebenso erging es Martin Luther King der sich gegen die Unterdrückung der Afroamerikaner und soziale Gerechtigkeit in seinem Land einsetzte.

Wir leben in Deutschland gegenüber früher in einer Demokratie und die dt. Gesetzgebung baut auf der „UNO-Resolution 217 A (III) vom 10. Dezember 1948" auf wo die Grundrechte übernommen wurden. Was Trinity betraf, so sagte in der Kindheit einst die Mutter „sehe Nachrichten an, damit du weißt was in der Welt passiert". Dies tat sie und auch des Öfteren damalige Bundestagsdebatten, zu Zeiten in denen Willy Brandt noch Kanzler der Bundesrepublik war. Was das Wahlrecht betrifft, so ist sie sich sehr darüber bewusst, dass es einst Menschen gab, die mussten für ihr Wahlrecht kämpfen.

Was Trinity betrifft so mag sie seit Kindheit keine Ungerechtigkeiten. Des Weiteren mag sie keine menschlichen Unterdrückungen und setzt sich als Aktivistin für Menschenrechte & Selbstbestimmung ein.

In Bezug auf Autismus, so gibt es nicht wenige (überwiegend hochfunktionale Autisten) die im Internet (Chatrooms/Foren) sehr aktiv sind. Nicht jeder Autist ist zeitgleich ein Aktivist, aber dennoch gibt es auch unter Autisten, Aktivisten die sich in ihrem selbst betreffenden Bereich einsetzen. Man sagt im „Volksmund" dass die Augen der Ausdruck der Seele seien.

Bedingt des Umstandes, bedingt einer verbal anderen Kommunikations-Ebene im zwischenmenschlich, gesellschaftlichen Bereich, ziehen es viele Autisten vor lieber im Internet zu kommunizieren. Somit ist bei all jenen nicht (sinnbildlich) die Augen der Ausdruck der Seele, sondern die Finger welche Tastaturen bedienen.

Wie in vielen medizinischen Bereichen, so gibt es auch im Bereich Autismus ärztliches Pro & Kontra. Wobei die Ärzte im Bereich Autismus primär Psychiater sind. Die einen vertreten moderne Ansätze, die anderen sind Verfechter respektive strengerer Richtlinien, was Therapieformen und „vollmündige Selbstbestimmung“ betreffen.

Des Weiteren gibt es Therapieformen die wider der autistischen Natur sind, weil sie auf Druck & Drill basieren und nicht fördern, sondern nur fordern. Als Folge so manch fachlich gepriesener Therapieform, lässt sich zwar Geld damit verdienen, aber ob es den Autisten hilft ist sehr fraglich, weil an einem zu viel an Druck und Drill die Gefahr groß ist, dass zusätzliche Komorbiditäten die Folge sein können.

Leider wird von manch Aktivisten auf der Angehörigenseite, so manches aus dem Gesamtkontext herausgerissen und Unverständnis letztendlich entgegengebracht, wieso mancher Internet-Aktivist seinen Unmut auf Internet-Portalen zum Ausdruck bringt, an Stelle sich mal mit dem Gesamtkontext zu beschäftigen, wieso einige ihren Unmut zum Ausdruck bringen.

Auch Trinity zählt zu den Internet-Aktivisten unter den hochfunktionalen Autisten und denkt dabei wie einst Martin Luther King „I have a Dream". Dies jedoch im Sinne des Liedtextes „We are the World", denn auch Autisten sind „Gottes gewollte Kinder", denn sonst wären wir nicht hier.

In diesem Sinne wird auch Trinity weiter über Missstände aufklären und die Hoffnung, dass es eines Tages mehr Gehör unter Angehörigenverbände, für hochfunktionale Autisten gibt, nicht aufgeben.

 

Ist es Definitionssache?

 Diese Frage stellt sie sich schon das ganze Leben. Denn vieles ist normal. So

  • ist es z.B. bei so mancher Glaubensgemeinschaft das Thema „Homosexualität" nicht normal
  • besucht man z.B. einen Gayclub, so ist dann das Thema „Homosexualität" was normales
  • befindet man sich z.B. unter Veganer, so ist es für jene normal sich vegan zu ernähren
  • befindet man sich z.B. unter Menschen die sehr gerne Fleisch zubreitet esssen, so ist
    es für jene normal Fleisch zu essen und parallel nicht normal vegan zu leben
  • etc. etc.

Und für Autisten ist in ihrem Leben, Eigenleben vieles normal, was bei NTs (neurotypische Menschen, mitunter als nicht normal deklariert wird.

Somit gibt es bei Trinity kein Begriff „normal" denn alles ist reine Deklarationssache. Und ihre These ist folgende:

Was die Mehrheit der anwesenden „Personen" in einem Raum oder Platz als normal deklariert, ist dann jeweils normal

Fazit: Alles reine Definitionssache

 

Ist „Autism Trinity" ein Kosmopolit?

Trinity ist tief im Kern der eigenen Matrix ein Kosmopolit. Dabei begegnet sie (in der Regel) auf ihre eigne individuelle Art anderen Menschen die sie kennen lernt. Meist leise mit viel bedacht Je nach Situation und Umgebung sogar temporär mutistisch. Dabei ist für Sie Mensch = Mensch und bleibt einfach Mensch wie es Herbert Grönemeyer einst in seinem Lied Mensch besang.

Aus ethisch moralischen Gründen (tief in ihrer Matrix verankert) verehrt sie „die Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" (UNO-Resolution 217 A (III) vom 10. Dezember 1948). Insbesondere die Präambel und die Artikel 1 bis 3 verehrt sie regelrecht.

  • Präambel

    Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräusserlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,

    da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, dass einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not geniessen, das höchste Streben des Menschen gilt,

    da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen,

    da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern,

    da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Forschritt und bessere Lebensbedingungen in grösserer Freiheit zu fördern,

    da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken,

    da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von grösster Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist,

    verkündet die Generalversammlung

    diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das gemeinsame Ideal, das von allen Völkern und Nationen zu erreicht werden soll, damit jede einzelne Person und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Massnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten



  • Artikel 1

    Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Geschwisterlichkeit begegnen.

 

  • Artikel 2

    Jede Person hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.



 

  • Artikel 3

    Jede Person hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit.