Teil 2 der Trilogie „Trinity‘ Autism Matrix

Um besser die relational komplexe Zusammensetzung der Namensgebung verstehen zu können, bittet die Autorin nicht jeweils nur einen Teil der Trilogie zu lesen, sondern wenn, dann alle 3 Teile dieser Trilogie um einen besseren Einblick über den Gesamt-Kontext der Namensgebung dieser Domain erhalten zu können. Damit die Leserschaft nicht einen Endlosbeitrag zum Lesen erhält, zog es die Autorin vor, die eigene Dreieinigkeit der Namensgebung in 3 Teile aufzuteilen.

Auch hier kommt die Zahl 3 und somit die eigne Dreieinigkeit der Trinity ins Spiel. Denn Trinity ist eine (diagnostizierte) Asperger Autistin, parallel Angehörige einer (ebenfalls diagnostizierten) Asperger-Autistin und zu guter Letzt ist sie im Bereich „Autismus“ seit mehreren Jahren ehrenamtlich engagiert.

Somit kennt sie nicht nur das tägliche Eigenerleben als Autistin, sondern erlebt es auch sehr oft im familiären Umfeld, wie es ist Angehörige von einem autistischen Menschen zu sein.

Was den Bereich Ehrenamtliches Engagement betrifft, so ist sie seit Januar 2012 nicht nur (intensiv) im Bereich Autismus, unter hochfunktionalen Autisten auf Orts-, Kreis. und Regionalebene aktiv, sondern bedingt der Asperger-Selbsthilfegruppen Freiburg & Offenburg, innerhalb dem Regierungsbezirk Freiburg / Südbaden auch unter Angehörigen von Autisten und deren Aktivisten persönlich bekannt.

In der „Asperger-Selbsthilfegruppe-Freiburg“ war sie vom Januar 2012 bis April 2015 eine der Ansprechpartner in der Außenwirkung der SHG, sowie in der Organisation & Leitung der SHG. Des Weiteren eine der 2 Internen Gruppenleiterinnen und Moderatorinnen der Treffen. Im Juni 2015 hatte sie einen Arbeitsunfall mit vielen Folgen & Verkettungen, wovon sie noch nicht genesen ist. Dies führte sie auch letztendlich zur Entscheidung, zum Ende des Jahres 2015, nach zuvor 4 Jahren aktiv, aufzuhören. Sie vertritt die Ansicht, dass wenn ein Stuhl vakant wird, dass dies weiteren die Chance geben kann sich ehrenamtlich zu engagieren. Es fiel ihr nicht leicht nach 4 Jahren die Entscheidung zu fällen.

Da es zu Zeiten als sie zur Asperger-Selbsthilfegruppe Freiburg kam nur diese für ganz Südbaden gab, entschloss sie sich mit 2 weiteren Aspies die Asperger-Selbsthilfegruppe Offenburg zu gründen. Seit Januar 2013 gibt es als erweitertes Angebot in Südbaden die Asperger-Selbsthilfegruppe Offenburg. Da ist sie nicht nur eine der Gründer, sondern auch Ansprechpartnerin und in der Leitung der SHG. Hier fördert sie stets, dass weitere Personen innerhalb der SHG Funktionen und Verantwortung übernehmen und steht ihnen primär als Mentorin zur Verfügung.

Was ihren Landkreis betrifft, in dem sie wohnt, so gehört sie seit dem Jahr 2013 dem Gremium aller Selbsthilfegruppenleiter an, die sich im Jahr ein paar Mal austauschen und vertritt da den Bereich Asperger. Je nach Zeit und Tagesverfassung nimmt sie ab und an Teil wenn sich das Gremium mit der Stelle des Landkreises trifft, welche das ehrenamtlichen Engagement fördert.

Da sie nicht nur selbst Autistin ist, sondern parallel auch Angehörige im Bereich Autismus ist, hat sie seit dem 22.09.2011 Kontakt zum Angehörigen-Stammtisch ihres Landkreises von Autismus Südbaden e.V. und nimmt des Öfteren daran teil, denn die Treffen finden in der Regel nur alle 2 Monate statt.

Sie kennt nicht nur Autisten aller Autismus-Formen und Schweregrade in ihrem Regierungsbezirk und Wirkungskreis real, sondern auch deren Eltern, bzw. auf Angehörigenseite die Eltern von schwerstbetroffenen Autisten. Denn alljährlich im September findet ein nettes und für sie ruhigen Grillfest statt. Dort treffen sich Eltern, Angehörige und Autisten aller Altersklassen und Schweregrade, dieses besucht sie gerne.

Den Vorstand von Autismus Südbaden e.V. kennt sie real seit dem 11.04.2011. Denn als eine der Ansprechpartnerinnen unter den Asperger-Selbsthilfegruppen im Regierungsbezirk und hat kooperativ, wenn es auf beiden Seiten passte, ab und an was gemeinsam projektmäßig unternommen.

Des Weiteren ist sie seit langem die Visionärin auf der Seite von hochfunktionalen Autisten, die Seite an Seite mit der Vorsitzenden von Autismus Südbaden e.V. eine der 2 Architektinnen, wie hochfunktionale Autisten und Angehörige von Autisten gemeinsam, sinnbildlich an einem Strang ziehen können. Sie wertschätzen sich gegenseitig und begegnen sich stets auf Augenhöhe.

Denn die These der Trinity ist „der Gral und Schlüssel zu den Hirnen“ der autistischen Kinder, sind nicht primär Therapien, sondern dass Mütter von jenen Aktivisten unter Autisten lernen können, die sich verständigen können was ggf. in den Köpfen ihrer Kinder vorgeht. Denn wenn eine Mutter ihr Kind besser verstehen lernt, so erkennt sie dann mitunter auch was ihrem Kind schadet und was ihm guttut und nicht nur, was so manche (nicht alle) Therapie verspricht und ggf. mehr Schaden anrichten kann.

Und im Bereich Selbsthilfe stieg sie von zuvor Moderatorin auf Mentorin um und fördert andere Autisten selbst aktiv zu werden.

Egal ob Gott, oder ob man die Schöpfungsgeschichte heranzieht, so hat sich wohl irgendwer was dabei gedacht, dass Mütter Kinder gebären und diese primär aufziehen. So geschieht es bei Menschen wie auch bei Tieren. Denn das primäre Bindeglied zu den Kindern ist und bleibt die Mutter und muss es bleiben. Und wenn laut der These der Trinity die Mutter verstehen kann, was ihrem geliebten Kind schadet und was nicht, so ist sie das beste Bindeglied und Schutzschirm ihres Kindes selbst. Und wie bereits schon erwähnt, so sind es die Aktivisten unter hochfunktionalen Autisten die Auskunft geben können, die laut Trinity der Schlüssel zum Verständnis ihrer geliebten Kinder sind.

Und die alte These die es gibt, dass Kühlschrankmütter schuld an ihren autistischen Kindern seien, ist ihrer Meinung nach Schwachsinn, denn da wurde doch nur versucht der Mutter ein schlechtes Gewissen zu einzureden.

Und das Gleichgewicht, dass die Mutter die Hoheit über ihre autistischen Kinder hat und nicht Therapeuten, bzw. Therapeuten über die Mutter sollte laut Trinity, stets eine Mutter von Zeit zu Zeit selbstkritisch betrachten und überprüfen.