Teil 3 der Trilogie „Trinity‘ Autism Matrix“ / Die innere Matrix

Um besser die relational komplexe Zusammensetzung der Namensgebung verstehen zu können, bittet die Autorin nicht jeweils nur einen Teil der Trilogie zu lesen, sondern wenn, dann alle 3 Teile dieser Trilogie um einen besseren Einblick über den Gesamt-Kontext der Namensgebung dieser Domain erhalten zu können. Damit die Leserschaft nicht einen Endlosbeitrag zum Lesen erhält, zog es die Autorin vor, die eigene Dreieinigkeit der Namensgebung in 3 Teile aufzuteilen.

Autism Trinity's innere Matrix

Die Matrix der Trinity begann einst zu ihren Kindergarten-Anfängen. Dies bei allen Spielzeugen wo man etwas zusammensetzen musste.

Jedoch faszinierte es sie am meisten damit, wenn man 2 Joghurtbecher mit einer Schnur verbindet und in Kindersprache „Hallo, hallo“ machen konnte.

In ihrer Kindheit gab es keine Freundschaften. Erst in der Jugend gab so etwas wie einen "kleinsten Kreis". Mit einem Klassenkameraden bestand für mehrere Jahre so etwas wie Zusammengehörigkeit. Allerdings nur über die gemeinsame Leidenschaft für Audiotechnik (Zeitalter der frühen 80er Jahre wo die ersten Kompaktstereoanlagen auf den Markt kamen) und der Stil der Musikrichtung geteilt wurde.

Was den Begriff „Freund“ betrifft so kann sie diesen erklären, aber tief im Kern ihrer Matrix, erlangt dieser nicht denselben Stellenwert wie bei nicht autistischen Menschen.

Sie versteht jedoch, wenn jemand sie als Freund bezeichnet. Für sie gibt es nur jeweilige Lebensabschnittsgefährten und wenn die ideologische Ausrichtung derer eine Schnittmenge zu ihren Ideologien bildet, so muss nicht, kann es jedoch passieren, dass sie die betreffende Person (sinnbildlich) auf weitere Kompatibilitäten abscannt. Ist für sie eine gewisse Prozentzahl erreicht, so ist sie ggf. dazu bereit Allianzen, Bündnisse und/oder Koalitionen einzugehen.

Zu Zeiten ihrer Einschulung, wurde zeitgleich die mathematische Mengenlehre eingeführt wo viele Eltern nicht den Sinn erkannten. Es hatte zur Folge, dass die Mengenlehre wieder aus dem Lehrplan entnommen wurde, jedoch für sie ist die Mengenlehre bis heute ein Bestandteil ihres täglichen Denkens.

Das Fach Gemeinschaftskunde eröffnete ihr die Möglichkeit, das "eigene Ich" mit den einzelnen Rollen, die man zu anderen Menschen hat, per mathematischer Tangenten sinnbildlich darzustellen.

Die Begeisterung darüber ist geblieben.

Sie hat mehrere Berufsabschlüsse und Qualifikationen. Im Hauptberuf "IT-Systemkauffrau arbeitet sie am liebsten und geht darin voll auf.

Bedingt ihrer Leidenschaft zu „relationalen Datenbanken & Netzwerktechnik“ ist sie gewohnt im Bereich „Databases“ Primär- und Sekundärschlüssel zu verbinden und relational darzustellen, sowie komplette Lan- und Wan-Netzwerke zwischen primär- und Sekundärserver zu verbinden.

Die kaufmännische Seite des Berufes IT-Systemkauffrau liegt ihr sehr, da bereits in der Kindheit es zum normalen Umgangston innerhalb der Familie gehörte, kaufmännisch zu denken und zu handeln

Die Erfahrungen aus der Arbeitswelt in den Bereichen

  • Marketing
  • PR
  • Marktanteile analysieren, optimieren und ausbauen
  • kaufmännisch / juristisches Denken

wurden und werden sehr geschätzt von ihren Vorgesetzten. Diese erwarteten Lösungen und deren Umsetzung, vor allem im Bereich neuer Projekte.

Im Alter von 7 Jahren saß sie an einem Sommerabend (August 1973) auf dem Balkon dabei, wo ihr Vater, der Mutter vergebens versuchte Schach beizubringen. Es war sichtlich nicht das Spiel der Mutter und der Vater verzweifelte beim Erklären.

So fragte sie: „Papa darf ich es Mal versuchen?“. Der Vater gab ihr eine Chance und dies war der Beginn für viele folgende Partien. Denn so manchen Sonntagvormittag spielten sie miteinander Schach, wo es ihr zwar selten gelang gegen den Vater zu gewinnen, aber dennoch war sie davon fasziniert, vor einem gemusterten Brett mit 64 Feldern zu sitzen, wo man unter Einbehaltung der Regeln die nächsten Züge und Gegenzüge vorauskalkulieren musste.

Bedingt einer sinnbildlichen Vorstellung konnte sie dies im Kopf für ein paar Züge voraus simulieren.

Durch die Lektüre von Asterix wurde ein spezielles Interesse für Hochkulturen geweckt. Das römische Reich, die punischen Kriegen und die Teilung des römischen Reiches und dessen späteren Verfall haben hier den größten Fokus erhalten.

Dem Umstand geschuldet, dass bei ihr ein höherer IQ, einem geringen EQ gegenübersteht, kann sie berufliches Denken, nicht von privatem Denken trennen.

Innerhalb eines Kollektivs steht für sie immer die Analyse, Kalkulation und Optimierung als Gesamtziel im Vordergrund.

Um einen Lösungsansatz für bestehende Probleme zu finden, bedient sie sich (sinnbildlich) mathematischer Gleichungen. Der Term muss so umgestellt werden, dass der gemeinsame Nenner gefunden wird (zB Bruchrechnung).

Wer nicht weiß, dass sie selbst, trotz allem bisher Gelesenem, sehr hohe „ethisch und moralische Wertvorstellungen“ hat; erschreckt gewiss beim Lesen. Denn wenn sie diese nicht hätte, würde sie sich nicht ideologisch, als Aktivistin für manch Belange einsetzen und sich unter den Eigenen engagieren. Somit ist sie nicht eiskalt, sondern nur falls nötig, zum Erhalt eines Kollektivs und dessen Fortsetzung in der Lage, einzelne, oder auch Mal sich selbst, zum Wohle des Kollektivs zu opfern (auswechseln), wenn es einer Optimierung des Ganzen bedarf. Denn wenn sie für eine Sache überzeugt dazu steht, dann „stirbt sie notfalls lieber durch Exekution“, wie davon abzuweichen.

Haben Sie Interesse die äußere Matrix ebenfalls kennen zu lernen?

Autism Trinity's äußere Matrix