Wie es mit den Schmerzen begann

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Bereits seit September 2015 ist die Autorin dieser Seite Schmerzpatientin. Dies primär bedingt der Tibiakopffraktur welche beim Arbeitsunfall am 09.062015 entstand. Bei der 2,5 stündigen Operation am 11.06.2015 wurde das beim Unfall weggebrochene Teil der Tibia (Schienbeinkopf), mit einer Titanplatte und 6 Titanschrauben, vom Tibiakopf (Schienbeinkopf) beginnend bis ein Teil entlang der Tibia (Schienbein) verschraubt.

Seit daher sind die Röntgenaufnahmen des linken Beins sehr gewöhnungsbedürftig zu betrachten.

Die ersten 6 Wochen befand sich eine Mecronschiene mit 6 Klettverschlüssen am Bein. In den folgenden 6 Wochen wurde die Belastung auf das operierte Bein gesteigert bis nach 12 Wochen wieder eine Vollbelastung möglich war. Für die ersten 3 Monate Zuhause wurde ein Rollstuhl und Toilettenstuhl benötigt.

Nach längerer Zeit sitzend im Rollzuhl, bei Laufübungen am Gehbock und später an Krücken (Unterarmgehstützen) schwoll das linke Bein stets schnell an.

Nach 8,5 Wochen begann auf eigenen Wunsch eine ambulante, an Stelle einer stationären Reha. Insgesamt bedingt mehreren Verlängerungen 70 Tage (jeweils Mo. – Fr.) Die ambulante Reha bestand aus insgesamt 4 Anwendungen. Diese bestanden konstant aus Krankengymnastik, Reizstrom und an manchen Tagen Bewegungsbad.

Bereits am ersten Tag fiel beim Aufnahmegespräch dem behandelten Arzt der ambulanten Reha auf, dass das Bein angeschwollen war. Damit zukünftig das Bein nicht mehr anschwillt wurde das Tragen eines Kompressionsstrumpfs verordnet. Dies brachte tagsüber Linderung so lange man auf war und das Bein schwoll nicht mehr so stark an.

Die Anwendungen Bewegungsbad, Krankengymnastik und Reizstrom taten gut. Was das Gerätetraining betraf, so musste aus Schmerzgründen sehr oft nach 2 Tage, manchmal nach 2 Tagen Gerätetraining-Anwendung 1 bis 2 Tage pausiert werden. Denn es war vom Schmerzgrad zu stark in solch Fällen das Gerätetraining täglich fortzusetzen. Bereits schon im November 2015 musste wegen stets stärkeren Schmerzen das Gerätetraining abgesetzt werden.

Ab Ende November 2015 bis Anfang März 2016 gab es 27 weitere Behandlungstage. Dies an je 2 Tagen pro Woche.

Die Beweglichkeit des linken Knies (Beugen und Strecken) wurden annähernd wiederhergestellt, aber die Schmerzen blieben. Dies insbesondere nachts wenn das Bein zur Ruhe kam.

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