Trinity's Gesundheit 2015

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Dies aus nachhaltig betrachteter Sicht der Autorin, denn final wog sie am 09.06.2014 genau 150 kg.

Am 09.06.2015 hatte sie einen Arbeitsunfall und wurde stationär in eine Klinik eingewiesen. Der Einlieferungsgrund war eine Tibiakopffraktur (Schienbeinkopf) am linken Bein. In Folge ihres insgesamt 47 Tage langen stationären Klinikaufenthaltes schlug das Schicksal mehrfach zu:

 

  • Am 11.06.2015 eine 2,5 Stunden Operation wegen der Tibiakoppfraktur. Die Fraktur wurde mit einem rechten Winkel aus Titan + 6 Titanschrauben welche durch den Tibiakopf sowie durch die Tibia (Schienbein) komplett durch den Knochen gehen.
  • Ab 14.06.2015 mehrfach tägliches Erbrechen und Nahrungsaufnahme selbst bis auf weiteres eingestellt
  • Am 18.06.2015 bei 20 Minuten Narkose eine Magenspiegelung. Ergebnis Magen OK
  • Am Vormittag des 19.06.2015 wurde eine Magensonde durch die Nase, über den Rachen zum Magen örtlich betäubt gelegt.
  • Am Nachmittag des 19.06.2015 wurde ein mit Kontrastmittel basiertes CT erstellt.
  • In der Nacht vom 19.06.2015 von 23:00 h bis 03:00 h am 20.06.2015 eine 4 stündige Not-OP wegen einem Dünndarmverschluss, wo der Bauch 15 cm Bauchnabel abwärts komplett geöffnet wurde. Es wurden 30 cm Dünndarm entfernt.

Danach bei Vollpflege mehrere Tage im Bett gelegen, das linke Bein komplett geschient, der Bauch getackert und getapet und ein zentraler Venenzugang an der rechte Halsseite.

 

In Folge:

 

  • 5 Tage eine Wundheilungsstörung im Fettgewebe
  • Eine Woche lang hohes Fieber welches 3-mal täglich gesenkt werden musste. Der höchst gemessene Wert lag bei 40,2
  • Eine Woche lang Blutentzündungswerte 400 bis 200 und mehrfach Blutkontrollen täglich

Insgesamt bei einem Klinikaufenthalt von 47 Tagen folgende Diagnosen:

 

  • Tibiakopffraktur
  • Ilius (Dünndarmverschluss)
  • Mehrere Lungenembolien in beiden Lungenflügeln, Lungeninfarkt rechts, Lungenentzündung als Folge des Lungeninfarktes was alles als zentrale Lungenembolie zusammengefasst wurde.
  • Mehrere tiefe Beinvenenthrombosen im linken operierten Bein zwischen leiste und Knie.

 

Entlassen nach 47 Tagen stationär mit einem Körpergewicht von 117,5 kg (Einlieferung mit 150 kg) mit einem Krankentransport sitzend.

In weiterer Folge:

 

  • 6 Monate Marcumarpatientin mit wöchentlichen Blutkontrollen
  • Innerhalb der ersten 16 Tage an 6 Tagen, durch eine Physiotherapeutin zu Hause in der Wohnung + im Treppenhaus an Krücken (Unterarmgehhilfen) wieder laufen gelernt
  • 3 Monate zu Hause Rollstuhl + Toilettenstuhl (oft zu schwach zum Laufen und auf die eigene niedrige Toilette zu gehen ging nicht)
  • 4 Monate einen mobilen Pflegedienst der 2-mal täglich kam und bei der Körperpflege behilflich war.
  • 70 Tage (freiwillig so gewählt) ambulante Reha vom 11.08.2016 bis 20.11.2016
  • 27 Tage Nachbehandlungen zur Reha wegen dem operierten Bein vom 24.11.2016 bis Februar 2016
  • Ambulante Behandlungstermine konnten nur durch Unterstützung von Krankenfahrten wahrgenommen werden
  • Im September 2015 entstand als Folge der Bauch-OP (Dünndarmverschluss vom Juni 2015) ein Bauchnabelbruch (Epigastrischer Bruch). Bedingt 6 Monate Marcumarpatientin wurde die Operation auf das Jahr 2016 verschoben.

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