Trinity's Gesundheit 2016

Fortsetzung der Seite: Gesundheitsschicksale 2015

  • Seit September 2015 wegen anhaltend starker Schmerzen im operierten Knie Schmerzpatientin. Zusätzlich zur Stütze und zum Schutz vor Wasseransammlungen im operierten Bein täglich ein Kompressionsstrumpf
  • Seit Februar 2016 war schwimmen mit dem operierten Tibiakopf (enthält eine Titanplatte + 6 Titanschrauben) wieder möglich.
  • Seit 22.03.2016 die ärztlich valide Bestätigung (bedingt umfangreicher Untersuchungen) dass nach 6 Monaten Einnahme von Marcumar die akute Thrombosen- und Emboliegefahren, als Folgen der 2 Operationen aus dem Jahr 2015 nicht mehr bestehen
  • 07.04.2016 war das Körpergewicht bedingt weniger Bewegung + Medikamente + falscher Ernährung wieder auf 141 kg angestiegen
  • Seit dem 08.04.2016 die Ernährung komplett umgestellt
  • Seit dem 23.04.2016 viel Schwimmen + Wassergymnastik
  • Seit 07.05.2016 (nach fast 11 Monate) außerhalb der Wohnung, bei kurzen Strecken bis ca. 300 m nicht mehr an Krücken (Unterarmgehstützen) unterwegs selbständiges Laufen möglich
  • Vom 16.05.2016 bis 15.06.2016 stationär in der Allgemeinchirurgie einer Klinik. Ursprünglich wegen einer Bauchnabelbruch bedingten Hernie zur geplanten Operation eingecheckt, doch es kam schlimmer:

    • 17.05.2016 eine Operation von 3 Stunden und 45 Minuten. Bei den Voruntersuchungen zur OP ergab bereits ein Ultraschlall das eine "Laparoskopische Operation", bedingt der Herniengröße nicht in möglich sei.
      Jedoch nach der Bauchdeckenöffnung der Operation ergab sich der Zustand, dass es nicht nur eine "Bauchnabelbruch bedingte Hernie" war, sondern zwei. Diese sogar an zwei auseinanderliegenden Stellen. Um beide Herinen mit einem Kunststoffnetz versorgen zu können, bedarf es ein Netz von 25 x 20 cm welches zur Stabilität, innen an der Bauchdecke befestigt wurde.
    • Außer den zwei Bruchstellen die versorgt werden mussten, erschwerten erneute postoperative Verwachsungen von der Bauch-Operation vom Vorjahr die Operation vom 17.05.2016
    • Von abends dem 17.05.2016 bis zur Visite am Morgen des 18.05.2016 lag der wahrgenommene Schmerzlevel auf einer Skala auf der Stufe 8 von 10.
    • Ab dem 18.05.2016 morgens lagen die wahrgenommen Schmerzen so extrem, dass nur noch Morphium ähnliche BTM Medikamente Linderung verhalfen
    • Ab dem 19.05.2016 morgens lagen die wahrgenommenen Schmerzen auf der Schmerzskale auf 9 von 10 und es mussten zusätzlich zur 3 x täglich verordneten Schmerzmittel weitere opiat haltige Schmerzmittel verabreicht werden
    • Ab dem 20.05.2016 morgens lagen die wahrgenommenen Schmerzen auf der Schmerzskala auf 10 von 10 und zusätzlich waren die Blutentzündungswerte sehr hoch angestiegen. Es wurde bedingt unerträglicher Schmerzen + sehr hohe Blutentzündungswerte ein CT angeordnet
    • Das CT ergab die Verdachtsdiagnose ein weiterer Dünndarmverschluss
    • Von 23:00 h am 20.05.2016 auf 02:00 h erfolgte eine 3-stündige Not-Operation. Bei der Not-Operation wurde das zuvor eingenähte, große Kunstoffnetz wieder entfernt. Bei der Not-Operation wurde das zuvor eingenähte, große Kunstoffnetz, bedingt der Not-OP an mehreren Stellen durchtrennt und verlor an Stabilität. Jedoch war dies die bessere Alternative an Stelle das Netz komplett zu entfernen. Denn eine komplette Entfernung hätte nicht nur ei8ne erneute Instabilität gebracht, sondern zusätzlich ein zu großer Wundbereich. Unter dem Netz befand sich ein großer Bluterguss und ein Dünndarmverschluss. Der Bluterguss wurde entfernt und ebenso ein Stück Dünndarm. Bedingt dieser Situation konnte kein Netz Kunststoffnetz mehr zur Stabilität angebracht werden und die 2 Bauchdeckenbrüche wurden klassisch ohne Netz zugenäht
    • Bedingt zweier großer und schwerer Operationen folgten am 21.05.2015 direkt nach der Not-Operation 2 Tage Intensivstation
    • Morgens am 23.05.2016 erfolgte die Verlegung von Intensiv- auf die normale Station und die Schmerzmittel wurden von zuvor BTM Schmerzmittel wieder auf Schmerzmittel innerhalb rosa Rezepte heruntergesetzt
    • Zur besseren Wundbehandlung wurde eine Vac-Versorgung (Schwamm im Bauch + Schlauch zu einer Vakuumpumpe mit Kanister) angeordnet. Trotz mehrerer Vac-Wecksel wurde die Wund nach ca. 2 bis 3 Wochen eitrig.
    • Es wurde dann auf eine offene Wundbehandlung mir morgens Wunde im Bad gründlich ausduschen umgestiegen
    • Am Vormittag des 15.06.2016 erfolgte am 31 Tag die Entlassung nach Hause und entlassen

  • Vom 16.06.2016 bis 21.06.2016 kam jeweils morgens zum Wunde ausduschen + sterile Wundversorgung ein zur Verfügung gestellter mobiler Pflegedienst. Der eigene körperliche Zustand war noch sehr geschwächt vom vielen liegen in der Klinik

  • Am Morgen des 21.06.2016 sah der offene Wundbereich im Bauch nekrotisch aus. Unter diesem Umstand zur ärztlich Kontrolle in die nähste Klinik zur Untersuchung fahren lassen. Bedingt des Ausmaßes der Nekrose was die ärztliche Untersuchung ergab, erfolgte nach Zustimmung eine sofortige, stationäre Einweisung in der Klinik
  • Vom 21.06.2016 bis 30.07.2016 stationär in der Allgemeinchirurgie einer Klinik wegen einer Wundheilungsstörung. Die offene Bauchwunde (6cm ∅ / 8 cm tief) in der Fettschicht des Bauchgewebes zwischen Haut und Muskelschicht wurde nekrotisch (abgestorbenes Gewebe)

    • Es fügte sich zusätzlich eine leichte Lungenentzündung hinzu welche mit Antibiotika + Atemtraining bekämpft wurde. Nachts zum Schlafen tat Sauerstoff, welcher per Nasenlöcher zugefügt wurde gut
    • Die Nekrose war sehr hartnäckig und befiel immer wieder gesundes Fettgewebe. Stets musste die neu gebildete Nekrose wieder entfernt werden. Dies hatte zur Folge, dass das Bauchloch 3-fach so groß in der Breite nach recht wurde. Nach 3 Wochen war die Nekrose bekämpft
    • In den Folgeoperationen ging es drum die Wunde (wenn möglich wieder) kleiner zu bekommen. Insgesamt bedarf es bis zur Entlassung 7 kürzere Operationen. Nach der letzten Operation betrug das Bauchloch noch 3 cm ∅ und 8 cm tief. Daneben recht verlaufend eine Naht von ca 12 cm
    • Am Vormittag des 30.07.2016 erfolgte am 40. Tag die Entlassung

  • Vom 31.07.2016 bis 02.08.2016 ambulante Wundkontrolle in der Klinik
  • Vom 03.08.2016 bis 27.09.2016 erneut zum Wunde aus-duschen + sterile Wundversorgung ein zur Verfügung gestellter mobiler Pflegedienst. Zusätzlich regelmäßig ambulante Termine zur Wundkontrolle in der Klinik
  • Bis das tiefe Bauchloch von innen nach außen verheilte vergingen 2,5 Monate. An der Stelle wo sich die 3 großen Bauchnähte treffen und sich eins das Bauchloch befand, wollte bedingt der ungünstigen Stelle die oberste Hautschicht mehre Wochen nicht ganz verheilen. Die Stelle war stets leicht krustig und nach einer gründlichen Körperdusche sah man stets, als wollte die oberste Hautschicht (vergleichbar wie wenn eine Blase die Wasser enthielt später auf war), die oberste Hautschicht sich wieder schließen musste.
  • Bedingt oft auftretender Schmerzproblematik der vielen Narben (was lt. Arzt normal ist das dies auftreten kann), wurde zur Entlastung der Bauchdecke, damit je nach Körperlage nicht alles gegen die Narben druckt ein elastischer Bauchgurt verordnet. Ein solcher trug wurde auch mehre Wochen nach den Operationen getragen um weitere Hernien zu vermeiden. Somit wird der Gurt mehre Stunden täglich wieder getragen.

  • Weitere Schockminuten ereigneten sich am Sa., den 05.11.2016. Nach entfernen des Bauchgurtes und umkleiden von Ausgeh- zu Hauskleidung wurde mit der Hand Feuchtigkeit am Bauch verspürt. Nach genauen betrachten war die Stelle wo sich einst das große Bauchloch (innerhalb der Fettschicht oberhalb der Muskelschicht nach außen) befand und nun die Stelle ist wo sich 3 große Narben kreuzen, ein kleines Löchlein (ca. 0,5 cm Breite, 0,2 tief) entdeckt und Blut floss aus dieser Stelle leicht den Bauch hinab.
  • Es folgte ein kurzes Telefonat mit der diensthabenden Allgemeinchirurgin in der Notaufnahme der Klinik. Es ging um eine kurze Beschreibung und ob es erforderlich sei sich in der Notaufnahme der Klinik erneut vorzustellen,
  • Die diensthabende Ärztin (eine der ehemals stationär behandelnden) gab die Anweisung die erneute kleine Wunde mit einer Brause aus zu duschen und die Wunde weiter zu beobachten. Wenn die Wunde nach einer Zeit aufhört leicht zu bluten und so lange kein Eiter dabei ist war keine Vorstellung in der Klinik nötig.
  • Die Wunde ist unter dem Bauchgurt voraussichtlich durch Reibung der Narben entstanden. Denn nach 5 Minuten ausbrausen der Wunde mit war Wasser hörte es auf zu bluten. An einem der Wundränder sah es aus, als sei ein leichter Bluterguss entstanden und durch Reibung ging dieser auf.
  • Am Morgen des Folgetages weitere Entwarnung, die kleine Bauchwunde sieht sauber aus und man erkennt den beginnenden Prozess einer Krustenbildung. Die Unterschiede zum Vortag sind gut erkennbar, denn es wurden für die eigene Gesamtdokumentation erneut Fotos mit dem Smartphone erstellt um alles besser zu betrachten. Somit eine weitere eigene Wundbehandlung und bei den Arztterminen diese Woche den behandelnden Ärzten zeigen.

Das Jahr 2016 bescherte innerhalb der ersten 7 Monate

  • 3 stationäre Klinikaufenthalte in 3 verschiedenen Klniken
  • 3 Tage Klinik eins, 31 Tage Klinik zwei und 40 Tage Klinik 3 = 74 Tage stationär
  • In der Zeit vom 17.05.2016 bis 30.07.2016 insgesamt 9 Operationen (2 große schwere und 7 kleine Operationen)

Wenn man vom Beginn des Arbeitsunfalls die 2 großen Operationen vom Juni 2015 hinzuzählt, dann waren es insgesamt 11 Operationen und 121 Tage stationär in 13 Monate (47 Tage 2015 stationär + 74 Tage 2016).

  • Am 22.11.2016 Beginn einer weiteren ambulanten Reha.
  • Am 26.11.2016 ein weitere Vorstellung in der Notaufnahme wegen einer Koprostase. zum Glück war es kein weiterer Ilius. der hätte operiert werden müssen.

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